Übersetzung

Original:

“Aufklären statt Verschleiern!”
Kritische Islamkonferenz

Der Block der “Freunde des Islam” in Wirtschaft, Politik, Medien, Wissenschaft, Kirchen etc. ist eng vernetzt und bildet eine lagerübergreifende Strömung, die von “Berufsdialogisten” über poststalinistische Antiimperialisten bis hin zu rechtsextremistischen Islamverehrern reicht. Demgegenüber sind die Vertreter einer demokratisch-emanzipatorischen Kritik am Islam/Islamismus noch nicht in ausreichendem Maße vernetzt.
Dieser Umstand ist umso bedauerlicher, da es in Deutschland innerhalb der einheimischen Bevölkerung eine breite und im öffentlichen Raum kaum repräsentierte “Meinungsströmung” gibt, die trotz der stereotypen Diffamierung von Islam-Kritik als “rassistisch” und “fremdenfeindlich” zutreffende Einsichten im Hinblick auf die reaktionäre Konstitution der islamischen Herrschaftskultur vertritt. Es ist deshalb an der Zeit, diejenigen einheimischen und zugewanderten Kräfte (Autoren, Projektgruppen, Organisationen etc.) zu bündeln und in einem Diskussionsforum zu versammeln, die den “Islam-Komplex” kritisch bearbeiten und als eine zentrale welt- und gesellschaftspolitische Herausforderung betrachten.
Nachdem in jüngster Zeit einige prominent gewordene Kritikerinnen wie Ayan Hirsi Ali, Necla Kelek, Seyran Ates den Rauchvorhang aus Tabus, vorzensierter Zurückhaltung und Diffamierung kritischer Islambetrachtung punktuell durchbrochen haben und mit Themen wie Frauenunterdrückung, Genitalverstümmelung, Zwangsverheiratung, Ehrenmorde etc. öffentliche Aufmerksamkeit erreichen konnten, folgte sofort die propagandistische Gegenreaktion der Berufsmuslime und ihrer vielfältigen Unterstützer. Diesem antiaufklärerischen Schulterschluss setzen wir ein fortschrittlich-emanzipatorisches Bündnis aus einheimischen und zugewanderten KritikerInnen des Islam(ismus) entgegen.
Vor diesem Hintergrund rufen wir alle fortschrittlich-demokratischen Kräfte auf, in einen nachhaltigen Kommunikationsprozess über die globalen und innenpolitischen Bedrohungspotentiale der islamischen Herrschaftskultur einzutreten und planen zu diesem Zweck eine Kritische Islamkonferenz im Herbst/Winter 2007.

Im Einzelnen wird es dabei um die Behandlung folgender Themen gehen:
I. Der Islam als Religion und Herrschaftskultur
II. Ursachen und Wesenszüge des Islamismus
III. Spielarten und Merkmale des islamistischen Terrorismus
IV. Islamisches Patriarchat, muslimische Sozialisation und die Stellung der Frau
V. Islam(ismus) und Zuwanderung
VI. Islam(ismus) und Antisemitismus
VII: Leitkultur Humanismus und Aufklärung als Antwort auf die islamische Herrschaftskultur

Über weitere Details, Konferenzort sowie den genauen Termin werden wir die Öffentlichkeit rechtzeitig informieren.

Das Vorbereitungskomitee der Kritischen Islamkonferenz

Ansprechpartner:
Hartmut Krauss; Zeitschrift Hintergrund, Tel: + 49 (0)541 444229,
hintergrund-verlag@t-online.de;
Arzu Toker, Zentralrat der Ex-Muslime, http://www.ex-muslime.de/